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Referenz: Carlos Sanchez

Carlos Sanchez*, Soldat:

* Name geändert

"Moderne Kriegsführung beschäftigt sich neben den militärischen Aktionen auch mit den Problemen an der Heimatfront. Eine gute Öffentlichkeitsarbeit trägt viel dazu bei, wie das Volk zuhause hinter unserer Regierung und den Soldaten steht.

Trotz aller Bemühungen der 'chirurgischen Kriegsführung' bleibt Krieg jedoch ein schmutziges Geschäft. Neben den Geheimdiensten sind Kriegsgefangene unsere wichtigsten - aber leider auch unwilligsten - Informanten. Die Strategie des Feindes zu kennen ist für unsere Einsatzplanung von größter Bedeutung. Auch wenn es in der Öffentlichkeit umstritten ist, müssen wir zum Schutz unserer eigenen Männer die Genfer Konventionen regelmäßig umgehen.

Bei der allgegenwärtigen Präsenz der Medienberichterstatter können solche Aktionen schnell in einem Desaster für unsere PR-Abteilung enden. Aus diesem Grund greifen wir in besonders brisanten Fällen auf die Dienstleistungen von Rent-A-Killer zurück.

Bei unseren offiziellen Verhören sind oft eine Menge Leute beteiligt. Wachleute, Vertreter diverser Geheimdienste und speziellen Einsatzkommandos und im schlimmsten Fall auch noch Beobachter internationaler Hilfsorganisationen. Unsere Verhörmethoden sind dann deutlich eingeschränkt und selten erfolgreich.

Durch das Outsourcing an RAK wurde das Risiko des 'durchsickerns' negativer Propaganda deutlich gesenkt. Der Gefangene erscheint in keiner Datenbank mehr und die effektiveren Verhörmethoden liefern deutlich schneller die gewünschten Informationen."